Jauchzet Gott in allen Landen

Festliches Konzert für Sopran, Trompete, Horn und Orgel

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Jauchzet Gott in allen Landen (4’30)
aus der gleichnamigen Kantate BWV 51
Sopran, Trompete und Orgel

Johann Sebastian Bach
Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582 (13’30)
Orgel solo

Antonín Dvořák (1841-1904)
Der Herr ist mein Hirte (2’30)
aus „10 Biblische Lieder“ op. 99
Sopran und Orgel

Pietro Baldassare (1690-1759)
Sonate Nr. 1 in B-Dur (6’)
(Allegro - Grave - Allegro)
Flügelhorn und Orgel

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Lascia chio pianga (4’)
aus der Oper „Rinaldo“
Sopran, Horn und Orgel

Max Reger (1873-1916)
Benedictus op. 59 Nr. 9 (5´)
Orgel solo

Neu: Marcel Dupré
(1886-1971)
Prélude et Fugue en sol mineur op. 7, 3

Jan Koetsier (1911-2006)
Gib dich zufrieden und sei stille op. 89 (9’30)
Choralfantasie für Horn und Orgel


***

Georg Friedrich Händel
Let the Bright Seraphim (5’30)
aus dem Oratorium „Samson“
Sopran, Trompete und Orgel

Max Reger
Romanze (2’30)
Horn und Orgel

Joseph Haydn (1732-1809)
Benedictus (6’)
aus der Missa brevis Sancti Joannis de Deo in B-Dur Hob. XXII:7
(„Kleine Orgelsolomesse“)
Sopran und Orgel

Oskar Lindberg (1887-1955)
Gammal fäbodpsalm från Dalarna (5’)
Flügelhorn und Orgel

Georg Friedrich Händel
Einzug der Königin von Saba (3’30)
Sinfonia aus dem Oratorium „Salomon“
Orgel solo

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Andante Es-Dur (7’)
Horn und Orgel

Remo Giazotto (1910-1998)
Adagio g-Moll (5’)
nach Themen von Tomaso Albinoni (1671-1751)
Flügelhorn und Orgel

Richard Strauss (1864-1949)
Die Nacht op. 10 Nr. 3 (3’)
Sopran und Orgel

Kerry Turner (*1960)
‘Twas a Dark and Stormy Night (8’)
Horn und Orgel

Zugabe:

Johann Sebastian Bach
Jesus bleibet meine Freude
aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147

 

Jana Büchner, Dresden - Sopran
Daniel Schmahl, Neubrandenburg - Trompete/Flügelhorn
Manfred Dippmann, Cottbus - Horn
Reinhard Seeliger, Görlitz – Orgel

Friederike Ziegler - Moderation

 

Jana Büchner absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in ihrer Heimatstadt Dresden bei Ilse Hahn und erhielt wesentliche Impulse durch Elisabeth Schwarzkopf und Brigitte Fassbaender; derzeit wird sie von Kammersängerin Brigitte Eisenfeld in Berlin unterrichtet.

Die 2002 mit dem Sächsischen Mozartpreis ausgezeichnete Sängerin begann ihre Solistenlaufbahn am Chemnitzer Opernhaus, wo sie in den Mozart-Rollen Susanna, Pamina, Blondchen und Ilia sowie in weiteren zentralen Partien ihres Faches wie Olympia, Sophie, Zdenka, Zerbinetta, Gilda, Musetta und Rosina erfolgreich debütierte. Operngastspiele führten sie an renommierte Häuser wie die Staatsopern Dresden und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, die Oper Halle, an das Aalto-Theater Essen sowie an die Staatstheater München, Braunschweig, Kassel und Bonn.

Als Konzertsolistin arbeitet die lyrische Koloratursopranistin mit bedeutenden Klangkörpern, darunter der Dresdner Kreuzchor, MDR Rundfunkchor, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, die Dresdner Philharmonie, das MDR Sinfonieorchester sowie das Dresdner Barockorchester unter Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Simone Young, Jun Märkl, Peter Schreier und Ludwig Güttler.

Konzertreisen und Liederabende führten sie auf zahlreiche europäische Podien. Hörfunk-, Fernseh- und CD Aufnahmen, wie die Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach live aus der Dresdner Frauenkirche, Mendelssohns Schauspielmusik „Athalia“ sowie die DVD-Produktion der Hamburgischen Staatsoper mit Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.

Als Solistin im Deutschen Requiem von Johannes Brahms war sie unter Leitung von Reinhard Seeliger und dem Bachchor Görlitz bereits im vergangenen Jahr in der Konzertkirche Neubrandenburg zu Gast.

 

Daniel Schmahl, geboren 1969 in Potsdam, stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Gustav Schmahl, war einer der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit. Bevor Daniel Schmahl mit 16 Jahren bei einem Konzert mit Ludwig Güttler seine Leidenschaft für die Trompete entdeckte, spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. 1992 begann er das Studium im Fach Trompete an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und schloss dieses 1998 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar mit dem Examen ab. Daneben absolvierte Schmahl Meisterkurse u.a. bei Malte Burba, Ludwig Güttler sowie dem Ensemble „German Brass“. 1999 gab er sein Debüt als Solist: mit Mitgliedern der Neubrandenburger Philharmonie spielte er das „Konzert für Corno da caccia und Orchester“ von J.J. Quantz. Seither arbeitet Daniel Schmahl erfolgreich als selbstständiger Solokünstler.

Als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation trat Daniel Schmahl bisher u.a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie St. Petersburg, dem Konzerthaus Berlin, beim Musikfest Stuttgart, dem „Jazz in June“ Festival in Hannover sowie in der Thomaskirche Leipzig auf. 2014 ging einer seiner Kindheitsträume in Erfüllung: Auf Einladung des Leipziger Bachfestivals spielte er zusammen mit seinem Ensemble das Open Air-Konzert auf dem Leipziger Marktplatz vor 3500 begeisterten Zuhörern!
Auch mit CD Aufnahmen machte er von sich hören: 2006 veröffentlichte er seine Debüt-CD „back to bach“ – mit Kompositionen von Klassik und Romantik bis zum Tango von Astor Piazzolla und Jazz von Miles Davis sowie Kenny Dorham – alles spürbar von der Kunst des barocken Großmeisters inspiriert. 2012 folgte dann beim Label „Querstand“ sein zweites Album „Chattin` with Bach“ (Platz 3 der Hooolp Klassik Charts). Daniel Schmahl gilt als einer der Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und dem Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und musikalisch neue Wege beschreitet. (daniel-schmahl.de)

...Daniel Schmahl erwies sich von Anfang an absolut auf der Höhe der Zeit, formte einen wunderbar ausgewogenen, schlanken Ton, musizierte sehr beweglich, technisch brillant. Bei der „Air“ aus der der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach holte Daniel Schmahl selbstredend volle Punktzahl, denn mit diesem musikalischen Vollblut ging die warme Wintersonne im Saal auf, so rund, so weich, so strahlend der Ton...“ (Freie Presse Chemnitz)

 

Manfred Dippmann, geboren 1967 in Dresden, Spezialschule und Hochschule für Musik Dresden (Studium bei Prof. Peter Damm), seit 1989 Hornist im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus, Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikensembles (auch mit Naturhorn und Alphorn), rege Konzerttätigkeit mit KMD Reinhard Seeliger (Horn und Orgel) im In- und Ausland, CD „Musik für Horn und Orgel“ an der Görlitzer Sonnenorgel, CD „Jesus bleibet meine Freude“ an der Silbermannorgel Reinhardtsgrimma mit Marianne von Einsiedel

 

Reinhard Seeliger, geboren 1959 in Hirschberg/Saale, Studium an der Hochschule für Musik Weimar (Orgel bei Johannes Schäfer), Meisterkurse in Budapest (Ferenc Gergely), Prag (Milán Šlechta) und Weimar (Matthias Eisenberg), seit 1985 Dozent an der Evangelischen Kirchenmusikschule Görlitz, von 1995 bis 2008 Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Görlitz, seit 1990 Kantor der Görlitzer Peterskirche, seit 1996 Leiter des Görlitzer Bachchores und der Görlitzer Bachwochen, Konzerte in vielen Ländern, CD-Aufnahmen, Rundfunk- und Fernsehauftritte, als Vorsitzender des „Freundeskreises Görlitzer Sonnenorgel“ eV Hauptinitiator des Neubaus der „Görlitzer Sonnenorgel“, seit 1997 deren Organist, Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Jury-Mitglied beim Internationalen Orgelwettbewerb André Marchal in Biarritz

Medien

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Termine


Datum
Uhrzeit
Ort
Venue
18. November 2018
18:00
Neubrandenburg
Konzertkirche
Anschrift
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Obermarkt 29
02826 Görlitz
Kontakt
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